Fast jeder Hundehalter kennt diese Situation:
Ihr seid entspannt unterwegs – und plötzlich kommt euch ein fremder Hund entgegen. Vielleicht frei laufend. Vielleicht sehr schnell. Vielleicht stürmisch, angespannt oder sogar drohend.
Und innerhalb weniger Sekunden schießen einem hundert Gedanken durch den Kopf:
Was mache ich jetzt?
Bleibe ich stehen? Gehe ich weg? Stelle ich mich vor meinen Hund? Spreche ich den anderen Hund an? Darf ich meinen Hund hochnehmen? Und wie verhindere ich, dass meine eigene Unsicherheit die Situation noch verschärft?
Gerade wenn der eigene Hund klein, unsicher, alt oder körperlich unterlegen ist, kann eine solche Begegnung schnell beängstigend werden.
In unserem 3-stündigen Workshop „Unerwünschte Hundebegegnungen meistern“ möchten wir euch deshalb nicht einfach irgendwelche pauschalen Verhaltenstipps mitgeben.
Wir möchten euch zeigen, wie Hunde solche Situationen wahrnehmen, was in einer Begegnung tatsächlich passiert und wie ihr selbst möglichst ruhig, klar und sinnvoll reagieren könnt.
Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Fragen:
Wie verhalte ich mich, wenn ein fremder Hund plötzlich auf uns zuläuft?
Welche Körperhaltungen, Bewegungen oder Reaktionen können eine Situation unbewusst verschärfen?
Was wirkt auf Hunde eher beruhigend und deeskalierend?
Wie nimmt mein eigener Hund meine Körpersprache und meine Stimmung wahr?
Sollte ich mich zwischen die Hunde stellen?
Wann ist Rückzug sinnvoll – und wann möglicherweise nicht?
Was passiert aus Sicht der Hunde, wenn ich meinen Hund aus Angst hochhebe?
Ist Hochheben bei kleinen Hunden grundsätzlich falsch – oder gibt es Situationen, in denen es sinnvoll sein kann?
Welche Strategien können wir mit unserem eigenen Hund schon vorher trainieren, damit wir im Ernstfall nicht erst überlegen müssen, was zu tun ist?
Unser Ziel ist, dass ihr Situationen besser einschätzen könnt, eure eigenen Handlungsmöglichkeiten kennt und euch bei zukünftigen Begegnungen weniger hilflos und deutlich sicherer fühlt.
Theorie verstehen – draußen ausprobieren
Der Workshop besteht aus zwei Teilen:
Zunächst schauen wir uns indoor in einem ausführlichen Theorieteil an, was bei angespannten oder unerwünschten Hundebegegnungen eigentlich passiert. Wir sprechen über Körpersprache, Dynamiken zwischen Hunden, typische menschliche Reaktionen und verschiedene Möglichkeiten, eine Situation zu beeinflussen.
Anschließend geht es mit den Hunden nach draußen in die Praxis.
Hier üben wir unter kontrollierten Bedingungen sinnvolle Strategien und zeigen euch, welche Verhaltensweisen ihr gemeinsam mit eurem Hund trainieren könnt, damit ihr im Alltag auf schwierige Begegnungen vorbereitet seid.
Natürlich immer angepasst an den jeweiligen Hund – denn der souveräne 35-Kilo-Hund braucht manchmal eine andere Strategie als der 4-Kilo-Hund, der einem deutlich größeren Artgenossen gegenübersteht.
Dieser Workshop ist für euch, wenn …
… ihr euch bei freilaufenden fremden Hunden manchmal unwohl fühlt.
… euer Hund bei Hundebegegnungen unsicher oder aufgeregt wird.
… ihr einen kleinen Hund habt und euch fragt, wie ihr ihn sinnvoll schützen könnt.
… ihr wissen möchtet, wann Eingreifen hilfreich ist und wann wir Menschen eine Situation möglicherweise erst schwieriger machen.
… ihr nicht erst im Ernstfall überlegen möchtet, was ihr tun könnt.
Oder ganz einfach:
Wenn ihr euch wünscht, Hundebegegnungen besser einschätzen zu können und euch gemeinsam mit eurem Hund sicherer durch solche Situationen zu bewegen.
Ihr müsst dafür keinen „Problemhund“ haben.
Dieser Workshop ist für kleine und große Hunde, mutige und vorsichtige Hunde – und für Menschen, die ihren Hund verstehen, sinnvoll unterstützen und im entscheidenden Moment handlungsfähig bleiben möchten.
Dauer: ca. 3 Stunden
Theorie: indoor
Praxis: outdoor mit Hund
Wir freuen uns auf einen spannenden, praxisnahen Workshop mit euch und euren Hunden.